TCM TGT Annedore Gauer Idylle in der HeideWarum Tiere in der therapeutischen Arbeit?

Tiere (besonders Hunde und Pferde) leben seit Jahrtausenden in der Gemeinschaft der Menschen und stellten bislang seinen Bezug zur Natur dar.
Der Sozialbiologe Edwart O. Wilson formuliert 1984 zur Biophilie- Hypothese:
„(dass) sich der Mensch aus seiner biologischen Stammesgeschichte heraus, zu anderen Lebewesen hingezogen fühlt. Diesen Kontakt mit der Natur braucht er in ausreichendem Maße, um gesund zu bleiben, um den Sinn des Lebens zu finden und sich zu verwirklichen.“

A. M. Schoen schreibt in „Kindred Spirits“ (Gleichgesinnte) zu dem Thema:
„die klassische Form des Heilens ist, etwas wieder ganz zu machen. Und wenn wir anerkennen, dass wir Teil der Natur sind, dann bedeutet Ganzheit die Möglichkeit zu nutzen, die die Natur zur Beruhigung unserer Seele und unseres Geistes bietet. Wir stimulieren durch unsere Verbindung zu Tieren einige tief vergrabene Aspekte der Natur in uns und erkennen die verlorene Verbindung, die uns erlaubt, mehr zu sein als einsame Kreaturen nämlich Teil von etwas Größerem – und dadurch gesünder…“

Annedore Gauer TCM Reittherapie Hannover Lüdersen

Und warum Hund und Pferd?

„dass mir der Hund das liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde.
Der Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“
Franz v. Assisi
Und Goethe schrieb in seinen Tag- und Jahresheften:
„das Pferd erscheint zum Organe des Menschen geschaffen zu sein, um,
gestellt zu höherem Sinn und Zwecke, das Kräftigste, wie das Anmutigste
bis zum Unmöglichen auszurichten.“

Besser hätte ich es nicht ausdrücken können.